Vereinssanierung kann starten

Bei der Jahreshauptversammlung des Tennisclub Dietenheim stand in diesem Jahr ein besonderer Punkt auf der Agenda. Das in die Jahre gekommene Clubheim bedarf dringend einer Sanierung, damit der Verein auch in Zukunft bestehen kann. Eine Sanierung des löchrigen Dachs wird fällig, wofür der Tennisclub eine Fachfirma beauftragen muss; Kostenpunkt rund 25.000 Euro. Auch die Deckenverkleidung müsse eventuell erneuert werden, Holzfassade und Fenster müssen gekittet, gestrichen und teilweise mit Blech verkleidet werden. Löcher in der Fassade müssen gestopft werden, um Kleintiere fernzuhalten. Zudem ist der nicht überdachte Kellerabgang feucht und der Außenputz aufgesprungen. Neben Kellerräumen ohne Estrich sind auch die Außenbeleuchtung und die Sicherheit für die Vereinsräume mangelhaft.

Die Anwesenden der Hauptversammlung sprachen sich einstimmig für die geplante Sanierung des Vereinsheims und einer damit verbundenen einmaligen Umlage in Höhe von 50 Euro für jedes aktive Mitglied aus. Damit ist nun der Weg frei, um Zuschüsse von der Stadt Dietenheim und vom Württembergischen Landessportbund zu beantragen. 

 

Engagement und Einsatz sind gefragt 

Die Sanierungsarbeiten sollen nach der Saison 2019 starten. Bei solch großem Vorhaben, mit geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 40.000 Euro, ist es für den Verein unerlässlich, dass sich zahlreiche Mitglieder engagieren und viel Eigenleistung erbracht werden kann. Für die Finanzierung kann der TCD auf eine Förderung von 13.500 Euro von Landessportbund und Stadt hoffen. Die einmalige Umlage aus den Reihen der Mitglieder erbringt 2.400 Euro. Bei der Instandsetzung der Plätze im Frühjahr könnten die Mitglieder zudem Arbeiten selbst übernehmen, wodurch zusätzlich 1.000 Euro jährlich eingespart würden. Mit öffentlichen Veranstaltungen wie dem Oktoberfest und der Vermietung der Vereinsräume gibt es weitere Einnahmen, die für die Sanierung verwendet werden können. 

 

Neben der Vorstellung des Sanierungsvorhabens standen der Rückblick auf eine erfolgreiche Saison 2018, ein Ausblick auf die kommende Saison sowie Wahlen auf der Tagesordnung. Dabei wurde Petra Pepelnik-Schrode als Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Kassenwartin bleibt Tina Stemmer, als Assistentin wird sie künftig aufgrund der Mehrarbeit für die Clubheimsanierung von Susanne Haug unterstützt. Als technischer Leiter wurde Andreas Piott für ein weiteres Jahr gewählt, Sylvain Sanchez bleibt Sportwart. Alle Entscheidungen fielen einstimmig.  

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